Date / Datum
Mittwoch 27.12.2023
Secteurs / Sektoren
Les Diablerets - Meilleret (Alpes Vaudoises)
Villars - Bretaye (Alpes Vaudoises)
Gryon (Alpes Vaudoises)
Météo / Wetter
Leicht bewölkt
Attente / Wartezeiten
0-10 Min
Les départs selon horaire sont calculés par 0 minutes. Sauf en cas de retard ou en raison des fort affluences qu'il fallait attendre le prochain départ.
Planmässige Abfahrten werden als 0 Minuten berechnet. Es sei denn es kommt zu Verspätungen oder aufgrund von Grossandrang muss die nächste Abfahrt abgewartet werden.
Installations ouverte / Geöffnete Anlagen
Installations fermée / Geschlossene Anlagen
Gefahrene Anlagen
Der Diablobus brachte mich wieder bis zur Talstation der Gondelbahn.
Auf direktem Weg ging es rüber nach Breraye. Am Lac Noir wieder das übliche anstehen beim Skilift. Aber das Hochfahren am Gegenhangs und die Schlange bei der Sesselbahn waren auch nicht besonders motivierend...
Erfreut stellte ich fest, dass der Doppelskilift zum Chaux Ronde am surren war. Diese Chance musste natürlich sofort ausprobiert werden. Obwohl der rechte Lift mit den Tellern eigentlich Selbstbedienung ist, musste der Liftwart bei den kleineren Kindern Unterstützung leisten. Sonst hätte es wohl eine Ewigkeit gedauert, bis die einen Teller erwischt hätten.
Danach ging es runter nach La Rasse. Beim Skilift Gryonne hatte es im Gegensatz zum Vortag eine sehr kleine Schlange. Trotzdem war die Bügelfrau wenig begeistert, als ich alleine beim Einstieg stand. Sie meinte dies sei ein Bügellift für zwei Personen. Aber ich muss gestehen auf diesem Lift würde sich bei mir die Begeisterung in Grenzen halten den Bügel mit einer wildfremden Person zu teilen. Der Zufall wollte es, dass ich gerade den blauen Bügel erwischte.
Wenig überraschend auch bei der Sesselbahn zum Chaux Ronde brauchte es ein wenig Geduld. Die Pisten am Croix de Chaux waren noch ziemlich hart. Deswegen entschied ich mich für die blaue Variante.
Der Abstecher nach Les Fracherets durfte natürlich nicht fehlen. Auch die Ehrenrunde am Plan Métroz musste absolviert werden. Auch wenn mir hier das Glück den blauen Teller zu erwischen verwehrt geblieben ist. Vermutlich habe ich schneller einen 6er im Lotto als den blauen Teller auf diesem Lift.
Die Abfahrt nach Sodoleuvre war ein Geraffel und somit war es klar, dass ich auf eine Wiederholung verzichten werde.
Obwohl bei der Sesselbahn La Rasse niemand angestanden ist, musste sich just im letzten Moment noch ein Skifahrer auf den Sessel drängen. Das ist zwar sein gutes Recht, wäre aber in einer solchen Situation nicht erforderlich.
Am Chaux Ronde musste natürlich noch einmal mit dem Tellerlift gefahren werden, bevor es auf der anderen Talseite zum Grand Chamossaire ging. Mein Ziel war der Combe d'Orsay. Überraschenderweise war hier der Schnee immer noch ziemlich hart. Ist halt auch ein Schattenloch. Schweren Herzens habe ich mich dazu entschieden auf eine Wiederholung zu verzichten. Aber es war ein Sieg der Vernunft! Wollte meine eingerosteten Knochen nicht schon am zweiten Tag überfordern.
Trotzdem eine Fahrt mit dem Tellerlift von Bretaye auf den Roc d'Orsay habe ich mir dann doch noch gegönnt. Auch dieser Lift ist ja meistens nur in der Hauptsaison geöffnet. Danach ging es zum Petit Chamossaire. Auch hier haderte ich mit der Wiederholung. Aber als ich die Menschtrauben beim Lac Noir sah, war klar dass ich wohl auch dort anstehen muss, damit ich noch rechtzeitig nach Les Diablerets komme. Eigentlich meinte ich mit der neuen 8er Sesselbahn gehören solche Schlangen der Vergangenheit an. Irgendwie schaffen es die Leute einfach nicht die Sessel optimal auszunutzen. Habe mehrere Sessel gesehen, die gerade mal mit 2 Personen die Station verlassen haben. Und ich machte mich dann auch nicht besonders beliebt als ich vordrängelte weil ich gesehen habe, dass die Leute vor mir nicht gewillt waren die freien Plätze beim Einstiegstor aufzufüllen...
Auf der Verbindungspiste musste ich eine Gruppe Anfänger überholen, deren Fahrtlinie sich nur schwer vorausberechnen liess. Dafür hatte ich dann am letzten Schusshang freie Fahrt.
Die Piste am Laouissalet war ziemlich hart und so fuhr ich weiter nach Les Mazots.
Nach der Lunchpause fuhr ich mit der Gondelbahn runter ins Tal.
Mit den Skier auf dem Buckel watschelte ich zurück zum Verleih. Dabei konnte ich mich wieder mal köstlich ärgern, dass anscheinend die Autos wichtiger sind als die Fussgänger. Die Strasse war schwarz geräumt, hingegen der Fussweg entlang des Kongresshaus die reinste Eisbahn...
Am Bahnhof wartete ich auf das Postauto zurück zur Unterkunft.
Nach einer kurzen Verschnaufpause und Dusche war ich bereit für die Eigentümerversammlung der Ferienhaussiedlung.
Am nächsten Tag folgte dann schon die Rückreise. Auch wenn es bedauerlich war, dass meine Skiferien kürzer waren als geplant, habe ich wettertechnisch nicht viel verpasst!
Jedoch wurde die Rückfahrt noch durch einen tropfenden Spülkasten verzögert. Immerhin stand der Sanitär rund eine Stunde nach dem Anruf vor der Türe. Jedoch geriet der Fachmann ziemlich ins Schwitzen um bei einer über 40 jährigen Spülanlage die aktuellen Ersatzteile einzubauen.