Date / Datum
Freitag 03.01.2025

Secteurs / Sektoren
Les Diablerets - Meilleret (Alpes Vaudoises)
Villars - Bretaye (Alpes Vaudoises)
Gryon (Alpes Vaudoises)

Météo / Wetter
Bewölkt

Attente / Wartezeiten
0-10 Min

Les départs selon horaire sont calculés par 0 minutes. Sauf en cas de retard ou en raison des fort affluences qu'il fallait attendre le prochain départ.
Planmässige Abfahrten werden als 0 Minuten berechnet. Es sei denn es kommt zu Verspätungen oder aufgrund von Grossandrang muss die nächste Abfahrt abgewartet werden.



Installations ouverte / Geöffnete Anlagen

Installations fermée / Geschlossene Anlagen

Gefahrene AnlagenLes Diablerets - Jorasse - Mazots
MiRuvine - Meilleret
Conche - Mi Laouissalet
Lac Noir - Bretaye
La Gryonne
Sodoleuvre - Croix des Chaux
Plan Metroz
Les Fracherets - Les Chaux
La Rasse - Chaux Ronde
Chaux Ronde II
Col de Bretaye - Chamossaire
Lac Noir - Chaux Ronde
Laouissalet - Meilleret

Heute erwischte ich einen Kilometermillionär! Das Postauto ist mir schon seit Anfangs der Ferien aufgefallen. Aber ich war anscheinend immer zum falschen Zeitpunkt unterwegs um damit fahren zu können. Der Bus war dank einer Gruppe Jugendlichen schon sehr gut belegt und ich musste mich im Mehrzweckbereich stehend festhalten. Immerhin mit dem grossen Bus kann man nicht so rassig um die Kurven fahren.
Auf dem direkten Weg ging es rüber nach Gryon. Am Skilift Gryonne wunderte ich mich darüber, weshalb der blaue Bügel noch nicht entgegen gekommen ist? Dann schaute ich zufällig die Farbe von meinem Bügel genauer an. Ist mir durch die dunkle Sonnenbrille gar nicht aufgefallen, dass mein Bügel diesmal nicht orange war. Aber da kann ich noch lange bei den entgegen kommenden Bügel suchen.
Hingegen am Plan Métroz blieb mir das Vergnügen den blauen Teller zu erwischen auch in diesen Ferien verwehrt.
Nach dem Abstecher nach Les Fracherets ging es zurück auf den Chaux Ronde. Nach einer Runde am Tellerlift fuhr ich auf den Grand Chamossaire. Danach noch einmal mit dem Skilift auf den Chaux Ronde und dann war es Zeit mit der Sesselbahn die Verbindungspiste zu erreichen. Auch heute vermisste ich auf dem Gipfel einen Verbindungslift, damit man das Getümmel am Lac Noir umfahren könnte.
Die Piste am Laouissalet motivierte mich weiterhin nicht für eine Wiederholung und so fuhr ich weiter nach Les Mazots. Den Blick ins überfüllte Restaurant ersparte ich mir und ich fuhr mit der Gondelbahn runter ins Tal.
Nun war es an der Zeit die Skis zum Verleih zurück zu bringen. Auch wenn es im Keller einige Kunden hatte, wurde ich relativ schnell von meinem Ballast befreit.
Nur noch mit den beiden Stöcken bewaffnet, trippelte ich Richtung Bahnhof. Aber noch bevor ich überhaupt realisieren konnte was mit mir geschah, lag ich rücklings auf dem Boden des Marktplatzes. Ob der Helm schlimmeres verhinderte, kann ich nicht sagen. Aber es wäre mir nicht bewusst, dass ich mit dem Hinterkopf aufgeschlagen hätte? Da ich trotz der Nachfrage von vorbeilaufenden Passanten eigenständig aufstehen und mich bewegen konnte, war es wohl nicht so schlimm. Trotzdem schmerzte der Beckenbereich und ich habe garantiert eine heftige Prellung eingefangen!
Am Bahnhof wartete ich auf den nächsten Bus. Da musste ich eine kopflose Mutter zurückrufen, die über die Strasse rennen wollte, als der Diablobus auf der gegenüberliegenden Strassenseite anhielt. Dort wäre es mangels erhöhter Haltekante eh schwierig geworden mit einem Kinderwagen einzusteigen. Ein paar Minuten später kam dann der Diablobus wie von mir prognostiziert auf der richtigen Strassenseite zurück. Ich konnte mich fast zuhinterst in einen der engen Einzelsitze quetschen. Aber jede kleinste Bewegung zwickte im Gesäss und die Fahrt im Kleinbus war generell sehr holprig. Zum Glück bin ich am Bahnhof zugestiegen. Bereits ab Les Vioz war der Bus proppenvoll und die Fahrgäste bei der Gemeinde konnten nicht einmal mehr zusteigen. Interessanterweise in Les Ormonts sind ein paar Leute ausgestiegen.
Das Aussteigen in Les Rochers war ziemlich schmerzhaft. Aber dank den Skistöcken ist der Marsch nach Hause einigermassen gegangen. Zur Qual wurde dann das ausziehen der Schuhe, Hosen und Socken.


Ich habe mir den letzten Skitag nicht mit einem solchen Ende vorgestellt. Zudem ist es schon ein wenig ironisch, dass man beim ausüben einer Risikosportart auf dem Weg nach Hause verunglückt. Nüchtern betrachtet ist es zum Glück am letzten Tag passiert. Sonst wäre es wohl nicht mehr möglich gewesen auf die Piste zu gehen.
Ich humpelte noch über 14 Tage in der Gegend herum und reibte Salben ein bis die Schmerzen fast vollständig abgeklungen sind.


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