Date / Datum
Samstag 05.10.2024

Secteurs / Sektoren
Vercorin

Météo / Wetter
Leicht bewölkt

Attente / Wartezeiten
0-7 Min

Les départs selon horaire sont calculés par 0 minutes. Sauf en cas de retard ou en raison des fort affluences qu'il fallait attendre le prochain départ.
Planmässige Abfahrten werden als 0 Minuten berechnet. Es sei denn es kommt zu Verspätungen oder aufgrund von Grossandrang muss die nächste Abfahrt abgewartet werden.



Installations ouverte / Geöffnete AnlagenChalais - Briey - Vercorin
Vercorin - Sigeroula - Crêt du Midi

Installations fermée / Geschlossene Anlagen

Gefahrene AnlagenChalais - Briey - Vercorin
Vercorin - Sigeroula - Crêt du Midi

In Bern fand ich im gut ausgelasteten IC in einem Abteil einen freien Sitzplatz, wo bereits ein Velofahrer sass. In Thun stieg seine Begleitung zu und dann wurde das Frühstück ausgepackt. Die grösste Sorge war dann der Umstand, dass das Aludeckelchen vom Milchshake im Abfalleimer landete und nicht fachgerecht entsorgt werden konnte, weil man den Müll nicht den ganzen Tag herumschleppen wollte. (Anmerkung des Autors: Für Alu(dosen) hat es auf den meisten Bahnsteigen eine Entsorgungsbox)
Aber ja ich will ja nicht wissen welche CO2 Bilanz ein Ausflug ins Wallis mit 2 Personen und 2 Velos hat? Aber schön wenn die Menschheit solche Problemchen hat.
In Heustrich-Emdtal bremste der Zug plötzlich abrupt ab, obwohl das Signal grün leuchtete. Ein Kondukteur rannte nervös durch den Wagen und schon bald folgte eine Durchsage, dass ein technisches Problem vorliegt. Nach 10 Minuten ging die Fahrt zwar weiter, aber der Zug musste in Frutigen den Gegenzug abwarten. Für ein Lacher sorgte ein grosser Hund, dem es wohl langweilig geworden ist und er selbstständig auf einen Spaziergang durch den Wagen ging. Aber es hat lange gedauert bis die Meisterin realisierte, dass Fido abgehauen ist.
Mit 25 Minuten Verspätung ist man in Visp eingetroffen. Na toll da hätte ich gerade so gut den späteren Zug nehmen können. Immerhin war für mich die Verspätung nicht besonders tragisch, da der Fahrplan nach Chalais massivst ausgebaut worden ist! Auch der Lokführer des IR90 sorgte für Verzögerung, da er vergessen hatte die Türen zu entriegeln. Immerhin hat er es noch gemerkt. Wäre ja schon das Tüpfchen auf dem i gewesen wenn dieser Zug ohne Passagierwechsel davon gefahren wäre.
Bei der Luftseilbahn in Chalais bildete sich eine Warteschlange und ich musste die nächste Kabine abwarten. So konnte ich den Aushang mit den Tarifen studieren. Interessanterweise werden für die Fahrt mit der Luftseilbahn 15 Tarifkilometer abgerechnet.
In meiner Kabine befanden sich zwei jüngere Damen, die sich ein wenig vor der Fahrt fürchteten. Trotzdem erzählte eine der Frauen wie sie schon in Südamerika mit Seilbahnen gefahren sei. Da dachte ich mir nur da müsse sie sich in der Schweiz erst recht keine Sorgen machen. Denke selbst der Flug war da noch das grössere Risiko?
Von der Bergstation marschierte ich strammen Schritte los. Auf leicht geänderter Route wollte ich die Mittelstation der Gondelbahn erreichen.
Irgendwo im Gestrüppe entdeckte ich komische Betonpfeiler. Ich vermute es könnte sich hierbei um Überresten des Skilifts Mayens de Vercorin handeln?
Auf halber Strecke geriet ich wieder auf den bekannten Weg. Natürlich war die einzige brauchbare Sitzgelegenheit besetzt, die ich für meine Mittagspause vorgesehen hatte. Ich fand dann auf der freien Wiese ein Stein. Aber eine Bank wäre bequemer gewesen.
In der Mittelstation bin ich in die Gondel eingestiegen.
Im Restaurant neben der Bergstation bediente ich mich mit Kaffee und Kuchen. Der Kuchen lag im Kühlkasten der Auslage bereit, jedoch den Kaffee musste man bei der Kasse bestellen. Die Kassiererin ging dann rüber zur Bar um den Kaffee zu bräuen. Witzigerweise gab es zum Kaffee kein Plastikschälchen mit Kaffeerahm. Sondern die Kassiererin holte einen Milchbeutel und schenkte so viel Milch ein, bis man Stopp sagte.
Eine Pistenzustandstafel wo die Lifte mit einem Leuchtband angezeigt werden, habe ich auch noch nie gesehen.
Auf der Talfahrt erwischte ich eine Gondel mit verklebten Scheiben. Ist echt eine Unart bei einer touristischen Anlage die Scheiben zu verkleben! Vorallem in den dunklen Stationen sieht man es nicht einmal. Mit fotografieren war dann mal nichts. Aber egal ich kenne ja die Bahn.
Für Stirnrunzeln sorgte am Stationsgebäude der Werbebanner mit der abenteuerlichen Gondelbahn. Das ist eine sehr eigenwillige Interpretation einer Seilbahn.
Danach ging es zur Bergstation der Pendelbahn.
Kurios, schon auf der Hinfahrt ist mir aufgefallen, dass der Lautsprecher der Gegensprechanlage brummte, als die Kabine über die Hochspannungsleitung schwebte.
Im Tal hatte ich genügend Zeit und ich marschierte zur Bushaltestelle im Zentrum.



Dafür geriet in Siders die Weiterfahrt ins stocken, da der IR90 Verspätung hatte. Knapp hat es in Visp noch auf den IC durch den Basistunnel gereicht. Aber natürlich die Passagiere aus den anderen Verbindungen waren schon längstens eingestiegen und ich musste durch mehrere Wagen gehen, um einen freien Platz zu finden. Ich wurde sogar fündig, aber es war einer der dämlichen Plätze mit dem Schild für die Schnellreservation. Besser als nichts, aber trotzdem hasse ich diese Plätze weil man nicht weiss ob man plötzlich noch verscheucht wird. Glücklicherweise ist dieser Fall dann nicht eingetreten.


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