Date / Datum
Samstag 02.08.2025

Secteurs / Sektoren
Les Diablerets - Isenau (Alpes Vaudoises)

Météo / Wetter
Stark Bewölkt

Attente / Wartezeiten
Min

Les départs selon horaire sont calculés par 0 minutes. Sauf en cas de retard ou en raison des fort affluences qu'il fallait attendre le prochain départ.
Planmässige Abfahrten werden als 0 Minuten berechnet. Es sei denn es kommt zu Verspätungen oder aufgrund von Grossandrang muss die nächste Abfahrt abgewartet werden.



Installations ouverte / Geöffnete Anlagen

Installations fermée / Geschlossene Anlagen

Gefahrene Anlagen

Heute wusste das Wetter nicht, was es genau will. Dies erschwerte ein wenig die Planung für die Aktivitäten an der frischen Luft.
Als es gegen halb zwei doch noch zu einer leichten Aufhellung kam, schnürten wir die Wanderschuhe und marschierten in Richtung des Quartiers Belvédère hoch. Wehmütig betrachtete ich die Lücke zwischen den Chaletbauten. Das war mal die Trassee der Gondelbahn Isenau, wo aktuell nur noch die leergeräumten Stationsgebäude, die eben genannte Trassee und die vielen roten Ostereier in den Gärten der Region zeugen, dass es da mal eine Seilbahn gab. Bin ja gespannt ob man es wirklich schafft das neue Projekt jemals zu realisieren?
Nach dem letzten Wohnhaus begann auf einem schmalen Pfad ein steiler Aufstieg. Aufgrund der Wetterlage war der Untergrund entsprechend durchnässt und rutschig. Da war schnell klar hier wollen wir nicht wieder runter! Da hatte heute sogar der Asphalt durch die Wohnquartiere seinen Vorteil. Das ist in Les Diablerets sonst eine der grossen Schwächen und Ärgernisse, dass man als Wanderer relativ lange auf harter Unterlage gehen muss. Der glitschige Pfad hatte einen interessanten Aspekt. Teilweise führte er am Rande der ehemaligen Talabfahrt entlang. Jedoch die Piste war bereits recht gut verwachsen. Am Ende führte der Weg in die Verbindungsstrasse zwischen Lac Retaud und Isenau. Die Gondelbahn gibt es ja nicht mehr, so wollten wir beim See den Diablobus erwischen.
Am Lac Retaud mussten wir rund eine halbe Stunde auf den nächsten Bus warten. Dies ermöglichte uns den kleinen Bergsee zu umrunden, der heute ziemlich ausgestorben wirkte. Bei schönem Wetter findet man hier fast keinen freien Platz.
Da mich ein persönliches Bedürfnis quälte, testete ich auf dem Parkplatz die neue Biotoilette aus. Kurios fand ich das Pedal, wo man im Topf ein Förderband in Bewegung setzen konnte, um die stolze Hinterlassenschaft zum Verschwinden zu bringen. Auch wenn ich dies nur theoretisch ausprobieren konnte, da die Flüssigkeit von selbst abfliessen kann. Aber ich kann gut verstehen, dass man diese Holzhütte aufgestellt hat. Gerade an einem Grosskampftag ist es schon ziemlich ekelhaft, wenn sich da jeder hinter einem Baumstamm verstecken muss.
Ein paar Minuten vor der fahrplanmässigen Abfahrt kreuzte der Kleinbus auf. Wir waren alleine im letzten Bus des Tages.
Auf dem Col du Pillon ist eine Familie mit Kinder und Kegel zugestiegen. Auf jeden Fall der monströse Kinderanhänger war mit Gepäck vollbepackt. Ich vermute diese Familie bewohnte eine Alphütte und wollte zurück ins Unterland fahren? Aber wenn jeder mit solchen Anhänger im ÖV herumreisen würde, dann hätte man schlichtweg ein Problem!
Im Gegensatz zum Postauto führt der der Diablobus über das Belvédère. Somit konnten wir noch einmal die Strässchen Revue passieren langem die , die wir zuvor hochgelaufen sind.
An der Haltestelle Les Ormonts sind wir ausgestiegen und zurück zur Wohnung gelaufen. Trotz des Aufstiegs ist diese Haltestelle angenehmer als die Postautohaltestelle Les Rochers, wo man entlang der trottoirlosen und gefährlichen Passstrasse gehen muss.





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