Date / Datum
Dienstag 23.07.2024

Secteurs / Sektoren
Installations individuelles Chablais (VD,VS,74)
Thollon Les Memises

Météo / Wetter
Leicht bewölkt

Attente / Wartezeiten
0 Min

Les départs selon horaire sont calculés par 0 minutes. Sauf en cas de retard ou en raison des fort affluences qu'il fallait attendre le prochain départ.
Planmässige Abfahrten werden als 0 Minuten berechnet. Es sei denn es kommt zu Verspätungen oder aufgrund von Grossandrang muss die nächste Abfahrt abgewartet werden.



Installations ouverte / Geöffnete AnlagenEvian - Neuvecelle
Thollon

Installations fermée / Geschlossene Anlagen

Gefahrene AnlagenEvian - Neuvecelle
Thollon

Seit dieser Saison gehört auch Thollon zum MagicPass. Somit war dies die Gelegenheit wieder einmal in das Französische Chablais zu fahren.
Vorallem fällt dieses Jahr der obligate Ausflug in die Portes du Soleil ins Wasser. Und zwar wurde der Geltungsbereich des MultiPass arg eingeschränkt. Mit Ausnahme der Sesselbahnen muss man auf der Schweizer Seite nun bei den Bergbahnen eine ermässigte Einzelfahrt lösen. Nebst dem schlechten Wechselkurs ist dies eine weitere Verschlechterung des Angebots. Klar ich hätte mit dem Bus nach Les Crosets fahren können. Aber dies ist beim aktuellen Fahrplan auch nicht gerade ein Spassfaktor. Zudem hätte mich die neue Gondelbahn in Morgins schon interessiert. Aber das muss jetzt halt warten. Ein Ausflug nach Thollon ist auch nett.
Da ich in Evian dem sportlichen Anschluss zwischen Fähre und Navette nicht vertraute, fuhr ich 1.5 Stunden früher nach Lausanne. Mit der Metro ging es runter nach Ouchy. Hier musste ich noch fast 20 Minuten auf das Schiff warten. Egal, so konnte ich noch ein wenig die Flotte der CGN fotografieren.
Als die Fähre eintraf kümmerte sich der Zoll um eine Frau, die offen mehrere Kleiderbügel mit Kleidungsstücken bei sich trug. Habe ich auch noch nie gesehen. Sonst sind die Kleider ja meistens in irgend einem Sack verpackt?
Der Einsteig war für die Grenzwächter anscheinend uninteressant. Obwohl gemäss einem Anschlag ein Vertrag existiert, dass die Schweiz am Hafen für die Grenzkontrollen beider Länder zuständig sei. Habe ich nicht gewusst. Ist natürlich auch die Erklärung, dass es deswegen in Evian gar kein Zollhäuschen gibt.
Das Schiff legte pünktlich in Evian an. Strammen Schrittes marschierte ich zur Talstation der Standseilbahn. Aber hier wurde gerade die Zugangstüre abgeschlossen. Habe ja damit gerechnet, dass es nicht reichen wird. Aber anstatt 20 Minuten zu warten ging ich an die Hauptstrasse, wo gerade der Wochenmarkt statt fand. Dies war wohl auch der Grund für die Frau mit den Kleiderbügel?
Als ich wieder zurück kam, war die Wartehalle schon wieder voll. Anscheinend herrschte Hochbetrieb. Musste mich dann in ein mittleres Abteil des Wagens quetschen. So machte die Fahrt natürlich nur bedingt Spass. Und es herrschte reger Verkehr. Selbst an den Zwischenstationen wollten die Leute aus und zusteigen. Kurios die Haltestellenanforderung war einfach eine normale Haustürklingel. In jedem Abteil hatte es bei den Türen ein normaler Klingelknopf. Keine Ahnung ob dazu Kabel verlegt worden sind oder ob es sogar drahtlos funktionierte? Und wenn der Wagen hielt, musste man sich per Handzeichen und Zurufen bemerkbar machen, damit die Wagenbegleiterin wusste wo sie nun genau die Türen öffnen musste. Aber mit den Zwischenstopps wird es eine elendiglich lange Fahrt und eine Taktverdichgung nicht besonders realistisch.
Ich wollte nicht lange in Neuvecelle verweilen und fuhr dann mit dem selben Wagen wieder runter. Diesmal konnte ich mich immerhin im hintersten Abteil auf den Notsitz des Wagenführers setzen. Aber die Bahn schüttelt und rüttelt, so dass auch der Bildstabilisator versagte und die Hälfte der Photos komplett verwackelt waren. Bei der Ankunft in der Talstation verkündete die Wagenbegleiterin, dass heute durchgehend gefahren wird und es keine Mittagspause gibt.
Oberhalb der Talstation entdeckte ich eine belebte Strasse. Anscheinend ist das das Zentrum der Stadt? Unten am See hat es mit Ausnahme von Hotels und dem Casino nichts und der Ort hinterlässt den Eindruck eines verschlafenen Nobelkurorte, der in einer anderen Epoche stecken geblieben ist und die Touristen flanieren einfach dem Quay entlang, weil es im Reiseführer empfohlen ist. Aber gut zu wissen, dass es noch ein belebtes Stadtzentrum gibt. So betrachtet man die Stadt unter einem anderen Blickwinkel.
Ich schlendere durch die Hauptgasse bis ich in etwa die Höhe des Busbahnhof erreichte. Über eine steile Strasse ging es dann wieder runter auf die Ebene des Sees. Hier plagte mich ein persönliches Bedürfnis und ich rechnete damit, dass ich eine Münze einwerfen muss. Aber die selbstreinigende Toilette war sogar kostenlos.
Zuerst überlegte ich mir ob ich das Ticket am Schalter lösen sollte. Aber das Häuschen war leer und die Verkäuferin draussen am rauchen. Dann versuche ich dann halt mein Glück im Bus.
Jedoch musste ich zuerst noch die richtige Haltekante finden. Wäre ja zuviel verlangt die Linien gross am Schild anzuschreiben, so dass man es schon aus der Ferne sieht. Tatsächlich muss man bei jeder Kante die Fahrpläne studieren...
An dieser Kante sass auch schon ein älteres Pärchen, wo ich zuerst dachte die wollen sich einfach ein wenig ausruhen. Zuerst traf der Bus nach Bernex ein, der dann schon mal an einer ganz anderen Kante hielt. Na toll so wird es natürlich lustig, wenn man dann noch dem Bus hinten nach rennen muss. Aber vermutlich wollte der Bus einfach den Platz frei lassen, da beide Linien gleichzeitig abfahren und nur ein Bus an der Kante anhalten kann. Für den Bus nach Bernex wurde wie bei meinem letzten Ausflug ein Überlandbus von MAN eingesetzt. Eigentlich schade, dass Bernex noch nicht beim MagicPass dabei ist. Für Thollon steuerte kurioserweise ein klappriger Midibus von IVECO die Haltestelle an.
Die Tickets wurden ab Abreissblock verkauft und dann per Handyscan aktiviert. War erfreulicherweise sogar ein Retourticket bzw. eine Zweifahrtenkarte für das Busnetz von Evian. Keine Ahnung ob auch einfache Fahrten verkauft worden sind? Habe nur einen Stapel Tickets gesehen?
Die Haltestellenanforderung funktionierte auf jeden Fall nicht. Kaum war die hintere Türe geschlossen leuchtete die Stopp- Anzeige wieder auf. Der Chauffeur versuchte mit dem Pannenknopf die Störung zu beheben. Aber es dauerte nur 30 Sekunden und dann leuchtete die Lampe wieder auf.
Bei der Haltestelle Débarcadere ist der Chauffeur ausgestiegen und in einer nahegelegenen Bäckerei verschwunden. Die Tickets der zugestiegenen Fahrgäste wollte er dann zu einem späteren Zeitpunkt kontrollieren.
Bei der Auffahrt in Richtung Neuvecelle zweigte der Bus von der Hauptstrasse in eine enge Quartierstrasse ab. Und prompt blieb er stecken, da ein Handwerkerwagen die Strasse versperrte. Insofern unverständlich da es beim Vorplatz des Hauses genügend Platz gehabt hätte zum parken. So gingen schon mal ein paar Minuten verloren bis die Bauarbeiter den Wagen weggestellt hatten.
Auch wenn ich es ein wenig komisch fand dass der Bus hier durchfahren muss, erklärte dies natürlich die Grösse des Fahrzeugs. Und am Ende der Strasse hatte es sogar eine Haltestelle. Ob dies die Haltestelle Grottes war? Denn die Haltestellenanzeige im Bus funktionierte auch nicht gerade besonders zuverlässig. Irgendwann zweigte der Bus wieder in die Hauptstrasse und fuhr wieder zurück in Richtung Zentrum. Aber auch hier kam er nicht weit. Ein Sattelschlepper versuchte quer zur Strasse den Anhänger eines Fahrgeschäfts anzuhängen. Bis der LKW mit seinem riesigen Trailer wieder längs der Strasse stand dauerte es eine kleine Ewigkeit. Und dann war nur eine Spur befahrbar. Immerhin ein entgegenkommendes Fahrzeug hat dann unserem Linienbus den Vorrang gewährt. Sonst würden wir wohl immer noch dort stehen. Trotzdem haben diese beiden Hindernisse fast 15 Minuten gekostet, die bis zur Ankunft nicht mehr eingeholt werden konnten.


Von der Bushaltestelle sind es noch einige Meter bis zur Talstation.
Den Umweg über die Kasse konnte ich mir ersparen und es ging direkt die Treppe hoch zum Einstieg der Gondelbahn.
Kurioserweise öffnete sich nur bei jeder zweiten Gondel die Türe. Und zu meinem Ärger erwischte ich dann noch eine Werbegondel mit verklebten Scheiben. So hatte ich mir die Fahrt nicht vorgestellt. Und wenn man eh nur in jede zweite Gondel einsteigen darf, dann hätte man es so richten können, dass die Werbegondeln geschlossen bleiben und die Touristen zumindest die Aussicht geniessen können.
Auf der Rückseite Bergstationskomplex entdeckte ich den "neuen" Zauberteppich. Der fehlte mir noch in der Bildersammlung.
Danach machte ich die Rundwanderung auf dem Plateau. Wirklich viel verändern hat sich da nicht. Ich fand dann sogar eine freie Bank, wo ich mein selbstgemachtes Brötchen verspeisen konnte.
Danach ging es wieder zurück zur Bergstation der Gondelbahn. Ich war überrascht wieviele Leute sich heute im Gebiet herumtummelten. In der Vergangenheit war es eher eine menschenleere Geschichte.
Bevor ich den Einstiegsbereich der Gondelbahn betrat beobachtete ich die Strecke um sicher zu gehen, dass nicht eine der Werbegondeln erwischen werde.
Als die Luft rein war betrat ich das Einstiegspodest und wollte in die Gondel eintreten. Doch zu früh gefreut da stürmte der Liftwart aus dem Kommandostand und wollte mein Ticket sehen. Da musste ich dann halt mein Portemonnaie suchen. Aber schlussendlich klappt ich nur das Kreditkartenfach auf und da erkannte er im hintersten Fach den blauen Rand des MagicPass. Damit war er dann die Kontrolle auch schon erledigt und ich erwische doch noch die Gondel, die ich eigentlich nehmen wollte.
Im Tal schlenderte ich noch ein wenig durch den Ort und entdeckte vor einem Haus eine sehr interessante Dekoration. Im Supermarkt wollte ich mit Getränke eindecken. Jedoch musste ich feststellen, dass es die kohlensäurehaltigen Softdrinks nur in Aludosen gab. War nicht gerade der Sinn der Übung und ich begnügte mich dann mit zwei Fläschchen mit aromatisierten Mineralwasser ohne Gas. Aber es war mir bewusst, dass dies dann für meinen Gaumen keinen kulinarischen Höhepunkt sein wird. Aber laut Fahrplan habe ich in Lausanne einen sportlichen Anschluss und somit nicht wirklich Zeit noch Proviant einzukaufen. Jedoch fand ich im Geschäft keine Kühltruhe mit Eis.
Die kommunale Bedürfnisanstalt war anscheinend in Renovation und ich musste in einer der drei blauen ToiToi Boxen den persönlichen Abwasserspeicher entlasten. Aufgrund der Aussentemperatur konnte man die Box als Sauna verwenden. Und die Türe klemmte jämmerlich. Ehrlich gesagt hatte ich Bedenken dass ich da wieder rauskomme.
Ich war überrascht wieviele Leute sich bei der Bushaltestelle angesammelt haben. Auch das ältere Pärchen vom Vormittag war wieder da. Aber vom Bus war weit und breit nichts zu sehen. Laut Fahrplan wäre die Ankunft längstens fällig gewesen. Das Ganze machte mich ein wenig Nervös, da in Evian nicht wahnsinnig viel Reserven vorhanden sind. Und bei einem 90 Minutentakt möchte ich nicht unbedingt den Anschluss verpassen.
Erst kurz vor der Abfahrtszeit war der Bus in Sichtweite. Aber er wendete nicht auf dem Parkplatz und fuhr weiter. Na toll... Erst ein paar Minuten später tauchte der Bus wieder auf. Natürlich mussten die meisten Fahrgäste auch noch ein Ticket lösen und ich sah meinen Anschluss dahin schmelzen wenn es dann in Evian noch einen Stau gibt.
Zusätzlich wurde der Bus von Velofahrer ausgebremst, die er auf den schmalen Strassen nicht überholen konnte.
Trotzdem ist der Bus dann fast 10 Minuten zu früh an der Ländte eingetroffen. Und interessanterweise sind hier auch die meisten Fahrgäste ausgestiegen.
Da es im Innendeck der Fähre recht warm war, bin ich wohl eingenickt und furchtbar erschrocken als ein Matrose neben dem Sitz stand, um das Ticket zu kontrollieren.
In Lausanne konnte man wieder durch die Zollststion gehen und Dank dem, dass die Fussgängerampel vor der Metroststion gerade auf grün schaltete erwischte ich noch einen früheren Zug als im Fahrplan vorgesehen.
Ja das ist in der Schweiz auch so ein Unding dass man bei solchen Strassen auf Unterführungen verzichtet und die Fussgänger zwingt die Strasse zu überqueren, wo sie sich dann vor einer Ampel die Füsse in den Bauch stehen.
Dank dem dass ich nun wesentlich früher am Bahnhof Lausanne eintraf als geplant konnte ich mir im Pronto noch ein Eis besorgen, dass ich dann auf dem Perron lutschen konnte. Doch meine Ruhe wurde gestört, da ein Pärchen, das angebliche mit dem grünen Bus aus Bulgarien in die Schweiz eingereist ist, meinte ich könne ihnen nun im Supermarkt etwas zu Essen kaufen, da sie Hunger haben. Selbst wenn diese Geschichte stimmen würde, frage ich mich schon was sich solche Leute vorstellen? Zudem hätte ich herzlich wenig Lust gehabt noch meinen Zug zu verpassen...



© skichablais.net 2003 - 2026 Sitemap Datenschutzerklärung / Déclaration de protection des données Impressum Home Melden Mail News-Feed Mobile Version