Date / Datum
Sonntag 02.07.2023
Secteurs / Sektoren
Unterbäch
Eischoll
Météo / Wetter
Bewölkt und windig
Attente / Wartezeiten
0-2 Min
Les départs selon horaire sont calculés par 0 minutes. Sauf en cas de retard ou en raison des fort affluences qu'il fallait attendre le prochain départ.
Planmässige Abfahrten werden als 0 Minuten berechnet. Es sei denn es kommt zu Verspätungen oder aufgrund von Grossandrang muss die nächste Abfahrt abgewartet werden.
Installations ouverte / Geöffnete Anlagen
Installations fermée / Geschlossene Anlagen
Der heutige Tag begann mit einem Adrenalinkick, da in Bern eine Türe des IC streikte und sich die Abfahrt verzögerte. Wenigstens erwischte der Zug noch den Slot durch den Basistunnel. Aber ein Blick auf die Uhr zeigte, dass es mit dem Anschluss auf den Regio knapp werden könnte. Wenig überraschend der IR90 war natürlich weg. Aber der Regio wartete den verspäteten Anschluss sogar ab. Dafür musste ich mich in Raron beeilen, da laut Fussnote im Fahrplan die Seilbahn bei Verspätungen nicht wartet.
Als ich in der Talstation den Wartebereich betrat, standen einige Personen herum und die Türe zum Perron war noch zu. Als dann das Boarding begann, stiegen dann noch zwei Hunde ein, wo die Halter darauf achten mussten, dass sich die Tiere nicht zu Nahe kamen.
Beim Ausgang kam es zu einem Stau, weil viele Leute nicht wussten wie das Ticket an den Leser gehalten werden muss oder sie hatten gar Keines, was im Grundsatz auch kein Problem ist, wenn man sich beim Maschinisten melden würde.
Mit der Sesselbahn ging es zur Brandalp. Dort begann ich mit dem Aufstieg nach Unter Senntum . Entlang der Strasse wurde der Kreislauf noch geschont. Aber ab der Talstation des Skilifts Breitensteg musste meine Pumpe hart arbeiten und ich war froh als ich vor der Alphütte stand. Fido freute sich über meine Ankunft, ich mich weniger. Aber er roch wohl das Würstchen in meinem Rucksack.
Hinter der Hütte traf ich auf die Talstation des Skilifts Seefeld. Jedoch schaute ich nur zögerlich durch den Sucher, da ich jederzeit damit rechnen musste, dass ich plötzlich vom Vierbeiner angegriffen werde.
Ab hier ging es abwärts in Richtung Striggen. Auf einer Bank packte ich dann meine Salamibretzel aus, die ich glücklicherweise nicht mit Fido teilen musste. Nach der Pause war es nicht mehr weit zur Bergstation der Sesselbahn in Eischoll.
Mangels Drehkreuze musste ich nach dem Ausstieg zum Kassenhäuschen, wo dann der MagicPass mit dem Tablet gescannt worden ist.
Auf dem Weg zur Bergstation wehte ein leichtes Lüftchen, dem ich keine grosse Beachtung schenkte.
Vor der Bergstation schaute ich noch ein wenig ins Tal runter, bevor ich 10 Minuten vor Abfahrt das Stationsgebäude betrat. Nachdem ich am Schalter das GA gezeigt hatte, durfte ich schon einsteigen. Schlussendlich ist dann noch ein älteres Pärchen und eine jüngere Frau zugestiegen. Kurz vor Abfahrt kam der Maschinist, wünschte uns eine gute Fahrt und schloss die Türe der Kabine. Dann verschwand er wieder im Kommandoraum. Kaum war die Kabine ausserhalb der schützenden Stationswänden wurde sie arg von einer Böe erfasst. Im Kriechgang schwebte man in Richtung Abgrund. Bei den Stützen wurde zusätzlich verlangsamt und wohl der passende Moment abgewartet. Das ältere Päarchen und ich nahmen es gelassen. Hingegen die junge Frau stand kurz vor einem Nervenzusammenbruch.
Durchgeschaukelt erreichten wir die Talstation. Da die Fahrt etwa doppelt so lange dauerte als üblich, war ich froh dass ich 30 Minuten früher gefahren bin. Sonst wäre der Anschluss weg gewesen.
Mit dem Regio fuhr ich bis Brig, wo ich auf den RE1 über die Bergstrecke umgestiegen bin.