Date / Datum
Sonntag 21.05.2023
Secteurs / Sektoren
Marbach - Marbachegg
Météo / Wetter
Leicht bewölkt - Gewitterhaft
Attente / Wartezeiten
Min
Les départs selon horaire sont calculés par 0 minutes. Sauf en cas de retard ou en raison des fort affluences qu'il fallait attendre le prochain départ.
Planmässige Abfahrten werden als 0 Minuten berechnet. Es sei denn es kommt zu Verspätungen oder aufgrund von Grossandrang muss die nächste Abfahrt abgewartet werden.
Installations ouverte / Geöffnete Anlagen
Installations fermée / Geschlossene Anlagen
Als Warm Up der Sommersaison kam mir die Marbachegg gerade recht. Hier konnte ich davon ausgehen, dass auf dem Wanderweg kein Schnee mehr liegt.
Zudem gehört das Gebiet seit dieser Saison zum MagicPass, was die Destination erst recht interessant macht.
Weniger erfreulich war der Umstand, dass ein Element im Lötschberger für eine Jugendgruppe reserviert war. Als dann noch ein Gruppenleiter seine Gitarre von der Gepäckablage herunterholte ging die Party los. Da stellt sich halt die Frage ob dies die normalen Fahrgäste einfach so tolerieren und hinnehmen müssen?
Bei der Talstation der Gondelbahn traf mich der Schlag als ich die Schlange Biker sah. Egal ich wollte hochlaufen. Bereits bei der Sprungschanze die erste Überraschung. Und zwar gibt es einen Seillift. Also noch ein Fundstück für meine Datenbank.
Kurz vor Nesselboden kam ich bei der Talstation der Materialseilbahn Lütscherli vorbei. Viel zu sehen gab es zwar nicht. Immerhin konnte man eine Pendenz abhaken.
Bei Ghack folgte die Ernüchterung und zwar war der offizielle Wanderweg gesperrt. Man konnte zwar der Strasse entlang gehen, jedoch war dies ein Umweg von ca. einen Kilometer. Wobei ich nicht weiss ob dies wirklich ein Drama war? Der Wanderweg wäre ziemlich steil angestiegen, hingegen die Strasse hatte eine ziemlich angenehme Neigung. Zudem wäre der Wanderweg wohl noch nass und rutschig gewesen und somit war für Heute der Asphalt bestimmt die bessere Wahl.
Nach der unfreiwilligen Zusatzschlaufe geriet man wieder auf den offiziellen Wanderweg.
Den Versuch über ein Viehgatter zu steigen ist kläglich gescheitert. Ein Riemen des Rucksacks hat am Ende der Leiter eingefädelt und ich blieb hängen. Irgendwie hätte ich mich auch selbst aus dieser misslichen Lage befreien können. Aber es kam gerade eine Gruppe Wanderer entgegen, die mich aus der selbst gestellten Falle lösen konnten.
Leider ist die Talstation des Doppelskilifts zu weit vom Weg entfernt und man müsste ziemlich weit durch die Wiesen latschen. Das wollte ich den Bauern nicht zumuten.
Angesetzt hat der letzte Aufstieg bis zur Bergstation der Gondelbahn.
Mit der Seilbahn ging es runter ins Tal.
Hier musste ich noch eine Weile auf das Postauto warten.
Der RE brachte mich nach Langnau, wo ich ein bisschen durch den Ort schlenderte. Mit dem nächsten Zug fuhr ich wieder zurück nach Escholzmatt. Auch hier musste ich noch einige Minuten bis zur Abfahrt des Bus über den Schallenberg vertrödeln. So ging ich auch hier im Zentrum auf Entdeckungsreise. Lachen musste ich bei einer Naturheilpraxis, die Entgiftungstherapien für eine gewisse Virenimpfung anbot. Ich nehme mal an diese Behandlung ist von den Gesundheitsbehörden zertifiziert und wird durch die Krankenkasse bezahlt?
Überraschend fand ich dass die STI für eine Fahrt über den Schallenberg einen 3-türigen Stadtbus einsetzt. Für diese Strecke eher suboptimal, da es viele Sitzplätze entgegen der Fahrtrichtung hat.
Beim einsteigen waren schon recht viele Plätze mit Jacken und Rucksäcken belegt. Das heisst viele Reisende gönnten sich einen schönen Ausflug und nutzen die Endstation nur um sich ein bisschen die Füsse zu vertreten.
Mühsam fand ich den Umstand, dass der Bus in Schangnau eine kurze Stichfahrt macht und an der Haltestelle mit einem Manöver wenden musste.
Kurz nach dem Passübergang kam es zu einem Stau. Und tatsächlich in einer Haarnadelkurve hat es zwischen einem Auto und Töff geknallt. Auf jeden Fall die Polizei und Ambulanz war schon vor Ort und in Süderen war die Strasse auch schon abgesperrt.
Dieser Kurs machte auch noch einen Abstecher nach Röthenbach. Aufgrund eines Dorffests konnte er nicht bei der Haltestelle wenden und musste weiter durch die Ortschaft bis zur nächsten Kreuzung fahren. Nach der Ortsausfahrt klebten plötzlich Wassertröpfchen an der Scheibe, die sich zu einem unverschämten Platzregen entwickelten. Da freute ich mich schon auf das Umsteigen in Thun!
In Unterlangenegg stand eine Frau an der Haltestelle, die vor lauter Handy gucken gar nicht bemerkte, dass der Bus anhielt. Erst nachdem er wieder angefahren ist, wollte sie dann doch noch mitfahren.
Nach rund 75 Minuten Fahrt war die Endstation erreicht. Glücklicherweise wurde der Wasserhahn zugedreht und ich konnte trockenen Hauptes den Bahnhofplatz queren um die S-Bahn durch das Gürbetal zu erwischen.